Struktur der Berufseinführung
Die Berufseinführung baut auf das universitäre Theologiestudium, sowie die studienbegleitende Ausbildung und Pastoralkurse im Priesterseminar „Collegium Borromaeum“ auf.
Die Berufseinführung der Vikare, Vikars- oder Kaplanszeit genannt, dauert in der Regel fünf Jahre ab der Priesterweihe. In die Zeit der Berufseinführung fällt durchschnittlich ein Stellenwechsel.
Unabhängig von den Stellen ist die Berufseinführung in zwei Abschnitte unterteilt.
Teil 1 ist die eigentliche Berufseinführung. Teil 2 umfasst die Vorbereitung und das Ablegen des Pfarrexamens.
Im Sinne der Kooperation finden einige Bildungseinheiten in der Berufseinführung berufsübergreifend statt.
Teil 1: 1. bis 4. Jahr
Je eine Fortbildung kursintern im Herbst und eine kooperative Fortbildung im Frühjahr mit Pastoral- und Gemeindereferentinnen/-referenten.
Themen der Herbstseminare:
- Neupriestererzählgemeinschaft (mit kooperativen Elementen)
- Priesterbild – Kirchenbild
- Homiletik
- priesterliche Lebenskultur
Themen der kooperativen Frühjahrsseminare:
- Von einer Vision inspiriert – (meine) Seelsorge gestalten
- Missionarisch Kirche sein – den Glauben mit Erwachsenen und Fernstehenden ins Gespräch bringen
- Ehrenamtliche auf ihrem Glaubensweg begleiten
Teil 2: Pfarrexamen
Zum Pfarrexamen gehören drei verpflichtende Fortbildungen. Das eigentliche Examen umfasst eine theologische Arbeit, eine Predigt sowie die mündliche Prüfung in den Fächern Moraltheologie, Dogmatik/Fundamentaltheologie und Kirchenrecht.
Themen der Fortbildungen:
- Einführung in die Pfarrverwaltung
- Prüfungsvorbereitung (mit Einheiten zur aktuellen Fragestellungen der Moraltheologie, Dogmatik, Pastoraltheologie und Kirchenrecht)
- Der Leitungsdienst in den Seelsorgeeinheiten
